Wie verarbeitet Finmatics E-Rechnungen?
Finmatics verarbeitet E-Rechnungen (ZUGFeRD, XRechnung) vollautomatisch. Erfahren Sie alles zu Formaten, Upload-Wegen und der XML-Validierung.
Was ist eine E-Rechnung?
Eine elektronische Rechnung ist ein Datensatz, der Rechnungsinformationen in einem strukturierten Format (gemäß Richtlinie 204/55/EU) enthält. E-Rechnungen treten meist in zwei Formen auf:
- XML-Dateien (z. B. XRechnung).
- PDF-Dateien mit eingebetteten XML-Daten (z. B. ZUGFeRD).
Finmatics nutzt den XML-Teil für die Automatisierung und den PDF-Teil für die visuelle Darstellung und Prüfung.
Wie übertrage ich E-Rechnungen an Finmatics?
Sie können E-Rechnungen über dieselben Kanäle wie Standard-PDFs übertragen. Das System erkennt das Format automatisch:
- Upload im Web-Frontend: Drag & Drop.
- E-Mail Inbox: Senden an die Finmatics-Beleg-Adresse.
- REST-API: Direkte Schnittstellenanbindung.
- Finmatics Mobile App: Upload vom Smartphone.
- Drittsoftware: Integrationen durch Partner.
Weitere Details finden Sie in folgenden Artikeln:
- Wie lade ich Belege via Webupload hoch?
- Wie verwende ich die Finmatics Mobile App?
- Wie können Dokumente per E-Mail an Finmatics gesendet werden?
Welche Formate werden unterstützt?
Finmatics nterstützt alle gängigen europäischen Standards. Die Liste wird laufend erweitert:
- ZUGFeRD: ab Version 2.0.1 (Profil EN16931)
- XRechnung: ab Version 2.3
- ebInterface: Versionen 4.1 bis 6.0
- FatturaPA: 1.2.1
- UBL: Invoice 2.x und CreditNote 2.x
- SAP IDoc FI
- ebUtilities
Hinweis: Sollte Ihr spezifisches Format nicht aufgeführt sein, kontaktieren Sie bitte unseren Support unter support@finmatics.com.
Wie erfolgt die technische Verarbeitung und Validierung?
Nach der Übertragung analysiert Finmatics die Datei:
- Formaterkennung: Das System prüft, ob es sich um ZUGFeRD, XRechnung etc. handelt.
- Dateninterpretation: XML-Daten werden für die Automatisierung extrahiert.
- Sicherheitsabgleich (Checkbot): Bei Hybrid-Formaten prüft Finmatics, ob kritische Daten (IBAN, Rechnungsbetrag) im XML-Teil mit dem PDF-Teil übereinstimmen. Dies schützt vor Manipulationen.
- Visualisierung: Auch reine XML-Dateien werden für den Benutzer lesbar visualisiert.
Lesen Sie hierzu auch: Wie funktioniert der Checkbot?
Wie funktionieren Vorhersagen bei E-Rechnungen?
Die Algorithmen für Sachkonten, Steuercodes und Kostenstellen arbeiten bei E-Rechnungen identisch zu gescannten Papierbelegen. Die KI nutzt historische Daten und Trainingsdaten für die Kontierungsvorschläge.
Unterschied: Da E-Rechnungen bereits digital strukturierte Einzelbelege sind, ist die automatische Seitentrennung deaktiviert, da sie nicht notwendig ist.
Wie exportiere ich E-Rechnungen in das Buchhaltungssystem?
Der Export erfolgt über die gewohnten Schnittstellen (DATEV, BMD, RZL, etc.). In den Einstellungen können Sie definieren, ob die originale XML-Datei beim Export in das konvertierte PDF eingebettet bleiben soll.
Details hierzu: Wie benutze ich die Einstellungen-Ansicht?
Wie werden ZIP-Dateien verarbeitet?
Wenn Sie E-Rechnungen als ZIP-Archiv übertragen, wendet Finmatics folgende Logik an:
- ZIP mit genau zwei Dateien (XML + PDF):
Das System geht davon aus, dass diese zusammengehören. PDF und XML werden zu einem Rechnungsdokument zusammengeführt. - ZIP mit mehr als zwei Dateien:
Das System sucht nach Namensgleichheiten.- Gleicher Name (Rechnung1.xml + Rechnung1.pdf): Werden kombiniert.
- Kein PDF-Pendant: Die XML-Datei wird als eigenständige Rechnung verarbeitet.